Sonntag, 28. September 2014

[Aus dem Leben] "Es soll so süß werden, dass man schon vom Zuschauen Karies bekommt."

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Wie bereits im vorherigen Post angekündigt, zeige ich heute das Ergebnis unserer Seminararbeit. 

Wir sind zwar keine Profis und man hätte sicherlich einiges besser machen können, aber dennoch sind wir ein wenig stolz auf unser Ergebnis. Zwar wurde es so wie wir es zu Anfang planten. Wie das immer so ist kommen Dinge einfach anders. Nichts desto trotz haben wir uns nicht beirren lassen und halt ein paar Änderungen vorgenommen bis es am Ende passte. Wir wollten nichts unvollständiges. Nicht mit uns.

Ziel des Projekts war, einen Clip zu erstellen, der ungefähr fünf Minuten dauern sollte. Zumindest für die Personen, die zusammen an einem Projekt arbeiten und die Animationen sollten ein Mindestmaß an Aufwendigkeit aufweisen, dass man erkennt, dass wir uns näher mit dem Programm beschäftigt haben. Klar, wir wussten zuerst nicht wie, denn es gab einfach so viele Möglichkeiten und wir  probierten zu anfangs einfach verschiedene Dinge aus, ehe es dann richtig los ging.

Vorneweg. Die Auflösung und Qualität ist klein gehalten, damit wir beim Rendern später keine Probleme haben, falls die Computer nicht so leistungsstark sind. Wir haben uns einfach mal daran gehalten.


Und was habt ihr gemacht?

Wie man vielleicht sieht, ist das so einiges.
Gestern habe ich euch etwas über den ungefähren Ablauf erzählt. Also, wir einigten uns für unser Konzept auf ein Cupcake-Tutorial. Dazu mussten wir uns erst mal ein Rezept und nach dieser Vorlage richtete sich dann auch unser Storyboard. Wir machen uns quasi eine Liste mit den Teilen, die wir brauchten. Im Vorfeld wussten wir ja es soll alles niedlich und lebendig werden, so dass einige Objekte dann tatsächlich auch Gesichter bekamen. Für ein bisschen Abwechslung haben wir ein paar verschiedene Ausdrücke erschaffen und kombiniert.
 
Wir zeichneten alle Elemente inkl. Hintergrund für unsere Animation. Diese puzzelten wir dann später je nach Bedarf in unsere Sequenzen. Wir mussten auch bedenken, dass sich so mancher Zustand unserer Zutaten im Laufe der Geschichte sich verändert wurde, so mussten wir diese Einzelteile dann noch modifizieren.

Während Akai zum Teil noch mit Zeichnen beschäftigt war beschäftigte ich mich der Anfangs Sequenz "Sweetfactory". Dies sollte so ähnlich werden wie bei den Videospielen, wenn zuerst der Hersteller seinen Namen einblendet. Wisst ihr was ich meine?
Wie man unschwer erkennen kann wurde gegen Ende aus "How to make Cupcakes" ein "How to make Muffins." Einfach weil wir es zeitlich nicht mehr schafften, so mussten wir gegen Ende ein bisschen umbauen und aus den Cupcake-Rohlingen wurde Muffinteig. Bei den Cupcakes hätte es dann wahrscheinlich mehr Glitzer, Blingbling und Streuselzeug gegeben.
Ich kann zwar Zeichnen, jedoch bin ich am Computer darin eher weniger begabt oder eher gesagt ungeübter als Akai wie man an dem "Titelbild" stehen kann.

Der anstrengendste Teil der Animation war ja viel mehr die ganzen Objekte zum Leben zu bringen und alles bewegen zu lassen. So musste wir viele Sachen Frame für Frame tracken. Irgendwann hatte ich dazu keine Lust und hab dann durch Zufall herausgefunden, dass an manchen Stellen auch Copy & Paste funktioniert. Hachja, Keyframes, meine Lieblingsteile. Den Tag über habe ich nur kleine gelbe Rauten gesehen und wahrscheinlich sogar nachts davon geträumt.

Im übrigen sollten wir bei unseren Projekten genauso auf Urheberrechte achten, wie wenn wir wirklich etwas veröffentlichen würden. Das haben wir dann auch sehr genau genommen, deswegen sind die meisten Sachen aus eigener Hand entstanden. Bei der Musik haben wir uns echt dumm und dämlich gesucht. Es war schwer unter Creative Common passende zuckersüße lizenzfreie Musik zu finden, die wir auch in unserem Video verwenden dürfen. Ich war auch schon fast drauf und dran einen Track zu kaufen was jetzt auch nicht so teuer gewesen. Aber zum Glück fanden wir das gute Stück, welches wir in unserem Video einbauten. Natürlich mit Nennung des Künstlers am Ende. Wirklich, während der Suche nach dem passendem Lied wollte ich echt fast schon weinen.

Ich weiß schon gar nicht mehr was ich noch großartiges schreiben soll, deshalb lasse ich erst einmal das Video für sich sprechen.




Was denken wir im nachhinein über unser Projekt?

Gut, es gibt hier und da ein paar kleine Fehler, die man vielleicht hätte besser machen können. Manche Sachen konnten wir gegen Ende nicht mehr korrigieren, weil wir dazu in unseren Special Computer Pool gemusst hätten in dem wir alleine nicht rein können. Aber alles in allem sind wir schon stolz und glücklich, dass wir es geschafft haben. An sich hat eine solche Arbeit viel Spaß gemacht und ich habe für mich einiges gelernt. Wie zum Beispiel, dass man immer gewisse Komplikationen mit einplanen muss, ob sie nun auftreten oder nicht. Man ist immer auf der sicheren Seite, wenn man von vornerein diese vermeiden kann oder Alternativen findet. Zeit und Planung ist für solch ein Projekt essentiell. Wie sehr war ich froh darüber, dass ich rein intuitiv alles durchgeplant habe und den Überblick behielt obwohl ich von Natur aus eher ein Chaosmensch bin. Sortierten alle Sachen direkt in ein System, so dass der andere es fand ohne großartig suchen oder nachfragen zu müssen. So haben wir es trotz geringerer Zeit dann doch noch geschafft. 

Ich bin immer noch begeistert von dem, was man mit dem Programmen alles machen kann und mir kamen viele neue Ideen, die ich aber auch verdrängen musste da ich an diesen Projekt zu arbeiten hatte und auch sonst eigentlich keine Zeit für sowas habe. Der Größenwahn kam ein bisschen durch. 

Gerade versuche ich krampfhaft in Erinnerung zu rufen was ich im Seminar über unser Projekt erzählt habe als wir es vorstellen mussten. Wahrscheinlich habe ich das meiste schon in dem Text eingebaut ohne es wirklich zu merken. Eventuell füge ich ein Edit heute ein, wenn ich nicht wieder so totmüde bin. (04.38 am)



Samstag, 27. September 2014

[Aus dem Leben] Ein gutes Zeitmanagement ist Gold wert, doch ich lern es nie.

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Bitte wie, bitte wie, bitte wie, bitte was?! Unser letzter Beitrag ist schon einige Wochen her?!  - Ein bisschen beschämt muss ich zugeben, dass mir gar nicht auffiel wie schnell die Zeit verging. In der letzten Wochen ereignete sich einiges: Besuch, Katzen sitten, Sachen für andere Abliefern, Atmen, und Ausflüge und und und... Außerdem fiel mir einfach kein Thema für die weiteren Wochen ein. Asche über mein Haupt!

Ich werde heute mal etwas in Angriff nehmen, was ich schon vor einiger Zeit vor hatte, aber immer wieder vor mir her schob. Ich bin gut darin, wa? Ja, ich weiß, das ist furchbar mit mir. Nichts desto trotz hab ich mich jetzt mal ran gesetzt und das Revue passieren lassen, über das ich schreiben wollte. Es handelt sich hierbei um ein Projekt aus einem Universitätsseminar des Sommersemesters. Zuerst wusste ich gar nicht was auf uns zukommen würde, doch habe ich mich einfach intuitiv für dieses Wahlfach entschieden.


Das Seminar und was ich darüber dachte.



Ich muss sagen, ich bin niemand, der seine Studienordnung rauf und runter studiert bis er sie auswendig kann. Von vorne rein dachte ich mir einfach, dass der Name des Seminars ziemlich interessant klingt und dass das es reichen würde (manchmal bin ich echt ein Held, ich weiß). Für mich klang das Ganze einfach wie "Einführungen in Programme für Bilderbearbeitung und das ganze Pipapo. Da wir an der Uni überwiegend Adobe-Programme verwenden dachte ich mir "Cool, ja dann muss ich mir in Sachen Photoshop keine Gedanken machen. Ist ja zum Glück kein Neuland für mich." und war ganz aufgeregt, neue Programme kennenzulernen. Für sowas bin ich echt einfach zu begeistern. Vor allem, wenn man da kreativ sein kann. Ich war darauf eingestellt, dass uns Techniken/Methoden gezeigt und erklärt werden, die dann auch anhand von Beispielen praktisch nachmachen in der Umsetzung, aber das Ganze war dann doch ein bisschen anders. Ich dachte da käme mehr.

Freitag, 29. August 2014

[Kindheitserinnerung] #2 heiße Tage mit kühlen Dessert

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Wenn ich an meine liebsten Leckerreien aus der Kindheit zurückdenke, dann erinnere ich mich an Mais, Creme Caramel (auch Flan) und schwarze Bohnen mit crushed ice. Hm, anscheinend hab ich nur Sommererinnerungen. Wer sich jetzt bei schwarze Bohnen denkt: "Moment! Bohnen? Und dann noch mit Eis?"

Ja, das geht und ist auch super lecker. In meiner Heimat Vietnam gehört "Che", so die Bezeichnung des Desserts, zu den beliebtesten Erfrischungen an einem heißen Sommertag. Dabei ist Che nur der Oberbegriff. Es gibt wahnsinnig viele Variationen, die man in den Läden der Stadt kaufen kann und auch jede Familie hat da ihr eigenes kleines Rezept. Ähnlich dem Frozen Joghurt gibt es eine Grundzutat und dazu unterschiedliche Zusätze, die man je nach Geschmack beifügen kann.

Im Fall meines geliebten Che Dau Den sind es schwarze Bohnen mit Zucker.



Auf dem Foto sind noch Tapiokakugeln zu sehen, die ich aus Klebreismehl gemacht habe. Normalerweise hätte ich noch Grasgeleestückchen dazu getan, aber die hatte ich beim Einkaufen kurzerhand mal vergessen.
Wie schon erwähnt kann man noch andere Sachen mit dazu geben, Mir bekannt sind:

Crushed Ice, Tapioka, Kokossyrup, Gelee, Longan (entkernt), Lotussamen, gelbes Bohnenmus, Kokosraspeln, Jasminblüten etc.

Dieses Gericht ist süß, erfrischend und liegt nicht so schwer im Magen. Einige meiner europäischen Testesser meinten, es hat Geschmacklich Ähnlichkeit mit Schokolade. Diese Aussage kann ich weder bestätigen noch dementieren, ich habe nur gemerkt, dass den meisten die Optik nicht wirklich zusagt. XD Dennoch solltet ihr dem Gericht eine Chance geben, bisher hat es meinem Freundeskreis gut geschmeckt.



Na dann probier' ich das doch aus

Folgende Zutaten braucht ihr für dieses echt einfache Gericht:

- schwarze Bohnen
- Zucker
-nach Belieben, Zutaten die ihr rein tun wollt (siehe oben)

Jedes Böhnchen macht...
...gar nicht so viel Arbeit. Was? habt ihr auf den Tönchenwitz gewartet?

Als erstes müsst ihr die Bohnen mindestens eine halbe Stunde in lauwarmes Wasser einlegen. Gießt das Wasser ab und füllt die Bohnen in einen Topf den ihr wieder mit frischem Wasser füllt, so viel dass die Bohnen 3-4 cm bedeckt sind. Bringt alles auf hoher Flamme zum kochen. Nach etwa 5 Minuten dreht die Flamme runter und lasst das Ganze abgedeckt auf niedriger Flamme so lange vor sich hin köcheln bis die Bohnen weich sind. Dies kann 1-2 Stunden dauern. In einem Rezept fand ich die 1 Stunde Angabe die bei mir aber Vorne und Hinten nicht gereicht hat. Probiert also lieber ab und zu, ob die Bohnen schon weich sind.

Wichtig! Achtet immer darauf, dass genug Flüssigkeit in dem Topf ist, bei Bedarf nachgießen, und ihr die Bohnen gelegentlich umrührt.

Sind die Bohnen weich gießt das Bohnenwasser in eine Schüssel oder einen anderen Topf. NICHT WEGSCHÜTTEN! Nun gebt ihr den Zucker zu den Bohnen die immernoch auf kleiner Flamme stehen. Vermengt es gut und gebt nach und nach wieder das Bohnenwasser dazu. Ab und zu abschmecken bis die gewünschte Süße erreicht ist. Das Ganze noch ein letztes Mal für etwa 5 Minuten aufkochen und ihr seid FERTIG!Wer noch etwas mehr Aroma haben will, kann noch ein bisschen Vanilleextrakt rein geben.

Lasst es abkühlen, Ihr könnt in der Zeit die anderen Zutaten vorbereiten.

Gelee schneiden oder Tapiokakugeln aufkochen. Meine selbstgemachten Tapioka bestehen aus Reismehl mit lauwarmen Wasser vermengt und etwas Zucker. Der Teig sollte eine geschmeidige Masse ergeben. Daraus kleine Kugeln formen und in einen Topf mit siedendem Wasser werfen. Wenn die Kugeln fertig sind schwimmen sie auf der Wasseroberfläche und ihr könnt sie abschöpfen und in eine Schüssel mit kaltem Wasser abschrecken. Meine Mama macht gern Kokosstückchen in die Tapiokakugeln, schmeckt auch super.

In einem Glas anrichten: erst die schwarzen Bohnen, dann alles andere, zuletzt das crushed Ice. Auch zum Selbstzusammenstellen geeignet.



Guten Appetit!

Mittwoch, 27. August 2014

[Kindheitserinnerung] #1 Auf den Straßen von Thailand. - Roti, Mein Liebling! (Veggie-Wednesday)

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Es gibt immer wieder Speis und Trank, welches einem ein Leuchten in die Augen zaubert und einen zurück in die Zeit als Kind versetzt. Es ruft Dinge und Erlebnisse in Erinnerung. Ich denke jeder weiß wovon ich rede. Ich bin zum Beispiel passionierter Pfannkuchen-Esser. Meine Mama hat sie mir nie gemacht dafür mein Papa, meine Tante, mein Onkel... Oh, ich liebte diese Zeiten. Aber da gibt es noch einige mehr...

Ich hab mit in der Hinsicht gedacht ich stelle euch etwas vor, was ihr vielleicht noch nicht so kennt. Wir sind ja alle hier um was neues zu entdecken, hihi. Und da heute Veggie-Wednesday ist greife ich auf eine Süßspeise zurück. Ich hab's mir ganz einfach gemacht, was?

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Was ist das eigentlich? 
Seinen Ursprung hat es im fernen Indien und breitete sich weiter aus in den Fernosten bishin nach Thailand in dem es sich großer Beleibtheit erfreute und dort ziemlich bekannt wurde. Und schließlich verändert in die Thailändische Küche aufgenommen. Es sie in unterschiedlichen Variationen, sei es mit Ei, süßen kleinen Bananen, gezuckerter Kondensmilch, Schokolade oder gar miteinander kombiniert. Wie heißen sie eigentlich? - In Thailand nennt man sie wie in Indien Roti (โรตี; Looti gesprochen) jedoch ist es nicht wie dort eine Art Fladenbrot, sondern viel mehr wie eine Art frittierter Pfannkuchen.

Wir habe es in Thailand ständig gegessen, zu Hause oder unterwegs. Wenn wir Kiddis schon das Klingeln des Looti-Manns hörten, der mit seinem mobilen Wagen die Wohngegend abgefahren ist, hörten, rannten wir raus und suchten ihn. Es hatte ihn immer sehr gefreut, da wir mit der Familien immer eine Großbestellung aufgaben. Jeder wollte mindestens zwei Stück. Wenn ich mich recht erinnere, dann lag der Preis bei 10-15 Baht (damals 49 Baht = 1€). Das war echt nicht viel. Das schöne dabei war immer, wir konnten ihm alle dabei zuschauen wie er sie zubereitete und das immer so fix. Das wollte ich auch immer können und heute habe ich es versucht. Zwar nicht ganz so gekonnt, aber ich war dem Ergebnis sehr nahe, nur meine Technik bedarf echt Verbesserung. Ich habe gefühlte 10.000 Jahre länger gebraucht. Und der Tag war auch irgendwie verflucht, da ich weder gezuckterte Kondensmilch oder Bananen hatte. Ich dachte dann daran Schokosauce drauf zu machen, musste aber dann feststellen dass die schon kaputt ist. Hab ein bisschen geweint. :D Ich hab aber noch so viel Teig über, dass ich morgen nochmal einkaufen kann, hihi.

Wie geht das? [Englisch Recipe here]
Es sah auf den ersten Blick etwas kompliziert aus, aber wenn man einmal den Dreh raus hat, dann ist es nicht mehr so schwer. Ich hab im Internet ein schönes Rezept gefunden, ich hab mir zuerst ein paar durchgelesen und mich dann für dieses entschieden und es für euch noch mal übersetzt. Wer aber lieber das original Rezept lesen will, dem hab ich es noch im Post verlinkt. Was ihr für das Rezept (10 Rotis) braucht:

  • 1/2 Cup Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1/4 Cup Milch
  • 4 EL Butter
  • 1 Ei
  • 3 cups Weizenmehl
  • Sonnenblumenöl


Nehmt euch eine Schüssel, gebt dort das Wasser hinein und löst darin den Zucker und das Salz auf. Fügt Milch, Ei und die geschmolzene Butter. Das Ei leicht schlage und das Mehl im Anschluss in die Schüssel kippen. Den Teig mit Knethaken solange kneten bis der Teig einem Brotteig ähnelt und nicht mehr klebrig ist. 

Nun rollt ihr den Teig zu einer langen Wurst und schneidet ihn in zehn gleich große Stücke und formt drauf Bälle. Im Anschluss eine Schüssel mit Öl in der Innenseite bestreichen und etwas Öl hineingießen. Die Hand einfetten. 

Ihr nehmt euch einen Teigball zur Hand und drück mit dem Daumen den Teig von der Mitte bis nach außen und drückt es danach wieder in die Mitte und das rotierend. Also streicht ihr quasi den Teig glatt und geschmeidig. (Ich kanns schlecht beschreiben, vielleicht schaut ihr euch die Bilder auf der Originalseite an.) Am Ende drückt ihr den Teig wieder zu einem Ball zusammen und legt ihn in die Schüssel mit Öl. Das macht ihr mit allen anderen Teigbällen auch und lasst diese dann für mindestens 20 Minuten abgedeckt stehen. Oder am besten über Nacht.

Nehmt euch eine große und glatte Arbeitsfläche zur Hand und drück dort den Teigball etwas flach. Danach einfach mehrere Male den Teig gegen die Arbeitsfläche schlagen, damit der Zeit sich dünner zieht. Alternativ könnt ihr in auch mit den Fingern auseinander ziehen, sodass er hauchdünn ist, dass man fast durchsehen kann. Aber er soll nicht reißen. Und auch nicht zu dünn sein. Es soll schon ein bisschen die Arbeitsfläche durch schimmern.

Bereitet euch eine Pfanne vor, in der ihr das Sonnenblumenöl gebt und erhitzt. Wenn es heiß genug ist gebt ihr den Teig hinein und lasst es kurz darin anbraten. Ihr seht der Teig wirft Blasen und das soll auch so sein. Wenn er durch ist, und das geht schnell, dann klappt einfach den Teig mit dem Kochlöffel in einer Form zusammen, so dass es schön auf den Teller passt.

Tipp: Bei bedarf könnt ihr auch wenn ihr den Teig in die Pfanne geht auch direkt, Banane in Scheiben oder ein Ei dazugeben.

Den fertigen Roti auf einem Papier abtropfen lassen und dann auf einen Teller anrichten und mit etwas Zucker und/oder mit gezuckerter Kondensmilch servieren.




Sonntag, 24. August 2014

[Bento] #4 Für den faulen Thai...

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[Bento] Thai-Style

Wer es noch nicht weiß, Thailänder sind bekanntlich faul und bequemlich. Ja, faul bin ich auch. Deswegen gibt es die meisten Blogpost, zu meiner Schande meist erst spät Abends. Da die Frage aufkam was denn Thailänder zum Frühstück essen bzw sich in solch einer Lunch-/Bento-Box mitnehmen, zeig ich euch heute ein Beispiel. Da die Menschen in Thailand viel arbeiten und unterwegs sind haben diese meist keine Lust zu kochen und kaufen sich meist etwas von den Straßenständen oder essen in den Kantinen auf der Arbeit. Aber auch dort machen sich manche Menschen Frühstücksboxen. Meist beinhalten diese dann das Essen vom Vortrag oder ganz einfache Dinge, die sich recht schnell zubereiten lassen. Hier bei der Variante habe ich mich für Kao Pad Gai (gebratenen Reis) und Kai Jiao (Thai-Omelett) entschieden. Beide simple Gerichte, die sich innerhalb kürzester Zeit zubereiten lassen und auch kalt ganz gut schmecken. Dazu gibt es Gurken und etwas Salat. In Thailand isst man viel Gemüse als Beilage, sei es frische Salatblätter, Auberginen, Kohl, Gurken oder sonst was. Das Omlett habe ich ebenfalls in eine Dose mit etwas Jasminreis angerichtet und noch etwas Siriracha-Sauce oben drauf gegeben für etwas Schärfe und etwas mehr Geschmack.